Elterngeld Rechner

Das Elterngeld wurde 2007 in Deutschland eingeführt und hat zum Ziel, die niedrige Geburtenrate zu erhöhen. Im Blickpunkt sind dabei Partner, die beide einer Erwerbsarbeit nachgehen. Oftmals entscheiden sie sich gegen ein Kind, weil dadurch einer der Partner das Berufsleben unterbrechen muss und somit das Haushaltseinkommen stark sinkt. Mit dem Elterngeld soll dem begegnet werden. Es wird nicht wie das Kindergeld als Pauschale ausgezahlt, sondern nach einer komplizierten Formel auf Basis des bis dato erzielten Einkommens. Anspruchsberechtigt ist jeweils der Partner, der seinen Beruf zeitweilig aufgibt. Zur Sicherheit bei der Finanzplanung sollten Sie deshalb zuvor die genaue Höhe mit einem Elterngeldrechner prognostizieren.

Die Anspruchsberechtigung beim Elterngeld. Einen Anspruch haben fast alle Deutsche, die ein Kind bekommen. Es existieren nur wenige Ausnahmen: Dies trifft beispielsweise dann zu, wenn Sie ein Jahreseinkommen von 250 000 beziehungsweise bei Ehepartnern von 500 000 Euro überschreiten. In diesem Fall müssen Sie einen Elterngeldrechner nicht bemühen. Zudem muss der Leistungsempfänger sich tatsächlich der Erziehung des Kindes widmen und seinen Beruf aufgeben. Wenn Sie bisher eine Vollzeitstelle hatten und diese in einen Teilzeitjob umwandeln, können Sie allerdings ebenfalls Elterngeld erhalten. Der Satz ist dann aber reduziert. Die Dauer der Leistung beträgt 12 Monate und erhöht sich um weitere zwei Monate, wenn beide Partner zeitweilig davon Gebrauch machen.

Elterngeld-Rechner

Wieviele Kinder erwarten Sie? 
   Sie haben Kinder unter 3 Jahren oder zwei Kinder unter 6 Jahren? 
Durchschnittliches Monatsnettoeinkommen der letzten 12 Monate: ¹   Euro   
   
Maßgebliches Nettoeinkommen   Euro
Ersatzrate   %
Grundbetrag   Euro
Zuschlag Geschwister   Euro
Zuschlag Mehrlingsgeburt   Euro
Ausgezahltes Elterngeld   Euro




Die Höhe des Elterngeldes

Um die Höhe des Elterngeldes zu kalkulieren, sollten sie am besten einen Elterngeldrechner nutzen. Die genaue Bestimmung gestaltet ohne diese Hilfe schwierig. Grundlage ist das Nettoeinkommen der letzten zwölf Monate vor der Geburt des Kindes. Diese Daten können Sie Ihren Lohnbescheinigungen entnehmen. Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld werden nicht berücksichtigt, zudem wird noch eine Werbungskostenpauschale abgezogen. Wenn Sie diese Daten in den Elterngeldrechner eingegeben haben, erhalten Sie darauf die Höhe des erwartbaren Betrages angezeigt. Er bewegt sich immer in der Spanne zwischen der Untergrenze von 300 Euro und der Obergrenze von 1800 Euro. Verdienen Sie 300 Euro, erhalten Sie diese zu einhundert Prozent. Danach reduziert sich der Betrag schrittweise auf 65 Prozent des bisherigen Verdienstes. Wenn Sie während der Elternzeit eine Teilzeit- statt einer Vollzeittätigkeit ausüben, bekommen Sie einen Teil des Einkommensausfalls ersetzt. Auch hier bietet sich die Nutzung eines Elterngeldrechners an.

Infos zum Elterngeld als Video:

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